Angekommen…

Nach einem Ereignisreichen Wochenende stehen wir jetzt tatsächlich auf der Stübeheide 130. Mit einigen Abstrichen hinsichtlich der Erschließung des Geländes, aber wir hoffen daß sich die Baustelle möglich bald abschließen läßt. Der Matsch wird uns hoffentlich auch nicht allzulang begleiten, an dieser Stelle wollen wir uns allerherzlichst bei Allen bedanken, die uns durch die widrige Witterung hindurch geschoben, gezogen, bekocht und bespasst haben.

Und auch über die freundlichen Willkommensgrüße die uns in unterschiedlicher Form erreicht haben, freuen wir uns sehr.
Bis auf weiteres, mit hoffentlich trockenen Füßen,

die Borribles

Nun ist es soweit…

Mit verschneiten Deichseln und „einer Träne im Knopfloch“ (Johnny Schulz) verlassen wir dieses Wochenende unseren bisherigen Standort am Rübenkamp. Die ersten Wägen bewegen sich schon Freitag Nachmittag zur Kuhwiese an der Stübeheide, wenn die Erschließungsarbeiten dann abgeschlossen sind. Das gros der Wägen folgt dann ab Samstag morgen um 08.00.

Wir bitten die Anwohner um Verständnis für das Halteverbot, welches die großen Gespanne erforderlich machen und werden uns hoffentlich ab Sonntag, zur Not dann ab Montag vollzählig auf der Stübeheide 130 häuslich einrichten.

Neugierige bitten wir das Geschehen von der Straße aus zu verfolgen, um die Rangierarbeiten auf der Fläche nicht zu erschweren. Mit wärmenden Grüßen, der Broilers.

Platzkneipe am Freitag, 19.8.

kneipe19

Apokalypse now! Der Borribles verschwindet von seinem jetzigen Standort,
darum möchten wir nocheinmal so richtig mit euch feiern! Kommt zahlreich
zur letzten Platzkneipe!

Am 19. August 2016

20:00 Essen, vielleicht mit kleiner Info zum Umzugsstand
dann Kneipe, Feuertonne,Schrottversteigerung und legendärem
Tischtennisrundlauf

das alles zu guter Musik, Getränken und Cocktails

Klein Borstel

Seit unserem letzten Update im Februar sind wieder einige Verhandlungsrunden ins Land gezogen und wir treffen uns mit dem Bezirksamt jetzt regelmäßiger.
Unsere Verhandlungen sind noch nicht ganz abgeschlossen, trotzdem würden wir gerne einiges zu den Informationen und Gerüchten, die in Klein Borstel exisitieren, sowie zum Verhandlungsstand, loswerden.
Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass uns das Grundstück gegenüber der Schule schon vor deutlich über einem Jahr angeboten wurde.
Damals war die Flüchtlingssituation noch nicht so wie heute und andere Pläne für das Grundstück waren uns nicht bekannt.
Dass wir entgegen mancher Gerüchte also keine Reaktion auf die Auseinandersetzung um die Flüchtlingssituation sind, sollte schon alleine aus diesem zeitlichen Ablauf klar werden.
Auch wir haben und hatten nie Lust, gegen andere Interessengruppen ausgespielt zu werden und befanden uns in einer schwierigen Situation, da wir aufgrund der Planungen für das Pergolenviertel an unserem jetzigen Wohnort nicht bleiben können und daher akut vom Verlust der Wohnsituation bedroht sind.

Mittlerweile scheint sich eine Teilung des Grundstücks in der Stübeheide abzuzeichnen, mit der wir etwas mehr Fläche als zuletzt angeboten bekommen – jedoch gleichzeitig ausreichend Platz für die Schulerweiterung bleibt.
Somit stehen wir den Planungen einer Schulerweiterung, wenn sie denn kommt, nicht im Wege.
Wir haben uns, um Gerüchte zu vermeiden, bereits mit unterschiedlichen VertreterInnen von Initiativen und Parteien in Klein Borstel getroffen, um einen offenen Austausch über uns, Gerüchte und die Gesamtsituation zu ermöglichen.
Auch weiterhin haben wir für Gesprächsbedarf der Initiativen ein offenes Ohr und kommen auch gerne für einen persönlichen Austausch vorbei.

Ein kleines Update von uns…

Der letzten Sommer erwähnte Vorschlag, uns auf 2 Flächen aufzuteilen, wurde vom Bezirk abgelehnt, und ist derzeit nicht mehr im Gespräch.
Auch werden wir nicht diesen Sommer umziehen, sondern dürfen mindestens bis Jahresende an unserem jetzigen Standort bleiben.
Der Bezirk hatte uns im letzten Jahr mehrfach eine Fläche in Klein Borstel vorgeschlagen, die unserer derzeitigen und benötigten Flächengröße entspricht.
Um einer einvernehmlichen Lösung näher zu kommen, haben wir uns, trotz unterschiedlicher Bauschmerzen und Bedenken dazu durchgerungen, in die Verhandlungen über diese Fläche einzusteigen.
Auf dem letzten Treffen mit dem Bezirk stellte sich dann heraus, dass dieser mit uns nur über weniger als die Hälfte der bis dahin angebotenen Fläche verhandeln will – was für ein Witz.
Für uns ist klar, dass wir nur verhandeln können, wenn das Ergebnis eine Wohnoption für uns alle ist.
Hat der Bezirk vor, einige von uns auf die Straße zu setzen?
Wir hoffen derzeit, dass es sich hierbei um ein „Versehen“ handelt, und wir bald ernsthaftere Vorschläge bekommen.
Währenddessen ist das Bild in den Kleingärten an der Hebebrandstraße grauenvoll.
Das gesamte Kleingartengebiet ist jetzt mit Bauzäunen eingezäunt und nicht mehr begehbar.
Seit einer Woche wurde angefangen, Bäume zu roden und alles, was nach Natur aussieht, dem Erdboden gleichzumachen. Unser Hinterausgang und Zugang zur S-Bahn wurde einfach mit eingezäunt und ist für uns nicht mehr nutzbar.
Zusammenfassend sei also gesagt:
Im Gegensatz zu einigen kursierenden Gerüchten ist noch völlig unklar, wie und wo wir hinziehen.
Sollte uns nichts angemessenes angeboten werden und vom Bezirksseite weiterhin derartige „Vorschläge“ kommen, bleiben wir hier.

Zur Aktuellen Situation des Wagenplatzes Borribles:

Nach wie vor befindet sich der Wagenplatz Borribles in Verhandlungen mit dem Bezirk Nord über mögliche Ersatzflächen. Es erweist sich seit 4 Jahren als ausgesprochen schwierig, eine akzeptable Fläche zu finden. Der letzte Vorschlag des Bezirkes fand zwar einigen Anklang in der Gruppe, liegt aber mehrere Kilometer weiter draußen und ist deshalb für manche Bewohner_innen nicht vorstellbar. Zur Zeit prüft der Bezirk deshalb den Vorschlag unserer Gruppe, auf 2 verschiedene Flächen zu ziehen, wovon eine Fläche mindestens so zentral liegen muss wie der Borribles jetzt. Wir bleiben gespannt.

Inzwischen zeichnet sich der Sommer 2016 als Umzugstermin ab.

Weiterhin gilt, daß wir vom Bezirk Nord einen konstruktiven Prozess fordern, ohne eine akzeptable Lösung freuen wir uns auf viele weitere schöne Jahre am Rübenkamp.

Finger weg von unseren Räumen! Wir erklären uns solidarisch mit der KoZe!

Finger weg von unseren Räumen! Wir erklären uns solidarisch mit der KoZe!

Seit einigen Tagen haben die Repressionsbehörden in Hamburg die Auseinandersetzungen um das kollektive Zentrum auf eine neue Ebene gehoben. Am frühen Montagmorgen wurde unter massivem Polizeischutz ein Zaun über das Außengelände des KoZe gebaut, um den geplanten Abriss der Nebengebäude zu sichern. Seitdem lungern die Cops 24/7 vorm Zaun rum.

Lasst euch nicht nerven, seid kreativ und passt aufeinander auf!

Für mehr Infos siehe
https://linksunten.indymedia.org/de/node/149668
http://das-gaengeviertel.info/neues/details/article/montags-halb-sechs-im-muenzviertel.html

Kein Abriss. Kein Neubau. KoZe verteidigen!

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