Ein kleines Update von uns…

Der letzten Sommer erwähnte Vorschlag, uns auf 2 Flächen aufzuteilen, wurde vom Bezirk abgelehnt, und ist derzeit nicht mehr im Gespräch.
Auch werden wir nicht diesen Sommer umziehen, sondern dürfen mindestens bis Jahresende an unserem jetzigen Standort bleiben.
Der Bezirk hatte uns im letzten Jahr mehrfach eine Fläche in Klein Borstel vorgeschlagen, die unserer derzeitigen und benötigten Flächengröße entspricht.
Um einer einvernehmlichen Lösung näher zu kommen, haben wir uns, trotz unterschiedlicher Bauschmerzen und Bedenken dazu durchgerungen, in die Verhandlungen über diese Fläche einzusteigen.
Auf dem letzten Treffen mit dem Bezirk stellte sich dann heraus, dass dieser mit uns nur über weniger als die Hälfte der bis dahin angebotenen Fläche verhandeln will – was für ein Witz.
Für uns ist klar, dass wir nur verhandeln können, wenn das Ergebnis eine Wohnoption für uns alle ist.
Hat der Bezirk vor, einige von uns auf die Straße zu setzen?
Wir hoffen derzeit, dass es sich hierbei um ein „Versehen“ handelt, und wir bald ernsthaftere Vorschläge bekommen.
Währenddessen ist das Bild in den Kleingärten an der Hebebrandstraße grauenvoll.
Das gesamte Kleingartengebiet ist jetzt mit Bauzäunen eingezäunt und nicht mehr begehbar.
Seit einer Woche wurde angefangen, Bäume zu roden und alles, was nach Natur aussieht, dem Erdboden gleichzumachen. Unser Hinterausgang und Zugang zur S-Bahn wurde einfach mit eingezäunt und ist für uns nicht mehr nutzbar.
Zusammenfassend sei also gesagt:
Im Gegensatz zu einigen kursierenden Gerüchten ist noch völlig unklar, wie und wo wir hinziehen.
Sollte uns nichts angemessenes angeboten werden und vom Bezirksseite weiterhin derartige „Vorschläge“ kommen, bleiben wir hier.

Ein Gedanke zu „Ein kleines Update von uns…

  1. Hallo Borribles
    Auch bei euch tritt der Bezirk Nord so verlogen auf, wie bei den anderen Bürger-initiativen im http://www.nordnetz-hamburg.de. Der Betonwahn der „S“ PD walzt jetzt alles nieder, ganz besonders seit sie nach der Bürgerschaftswahl von den Grünlichen gerettet wurden. Das es jetzt schlimm aussieht im Hebebrandquartier
    und dem Gleisdreieck, ist verständlich. Es tut einem in der Seele weh, wenn man die alten Bäume fallen sieht.
    Trotzdem solltet ihr bei den Verhandlungen nicht nachgeben: lasst euch ja nicht abwimmeln, haltet durch und kämpft weiter !
    Solidarischen Gruss
    Thomas

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